Start Der Verein Geschichte 1949 - 1969
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Freitag, den 26. Februar 2010 um 13:42 Uhr

Am 22.07.1949 gründeten einige sportbegeisterte Männer in der damaligen Gemeinde Hülsten vier Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges unseren Fußballverein. Zuvor traf man sich in der Freizeit auf einem Bolzplatz bei Breuer, um nach Feierabend die Lederkugel rollen zu lassen.

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 Der erste Spielbetrieb des neu gegründeten Vereins wurde zunächst auf einer handabgetragenen Heidefläche in der Nähe der Gärtnersiedlung aufgenommen. Hermann Lechtenberg erinnert sich: „Wir waren mit mehreren Jungs und dachten uns eines Abends in `ner Kneipe, es wird Zeit, einen eigenen Fußballverein zu gründen. Theo Bernsen sagte damals nach der gut besuchten Gründungsversammlung, dass es ein Erfolg wäre, wenn wir keine Schulden machen und etwas Geld übrig halten. Am Ende des Jahres war mit 50 Mark viel Geld in der Kasse. Der damalige Beitrag lag bei 1 Mark pro Jahr.“

„In den ersten Jahren haben wir in der Gruppe Coesfeld gespielt. Man glaubte beim Kreisverband Borken nicht daran, dass sich ein so kleiner Verein wie Hülsten halten könnte. In der Coesfelder Gruppe hat man uns freundlich aufgenommen. Zu den Spielen im Kreis Coesfeld sind wir mit dem Bus gefahren“ berichtet Bernhard Looks.

Bereits 1951 stieg die Mannschaft von der zweiten in die erste Kreisklasse Coesfeld auf. Die zweite Heimatadresse des BWH war eine Fläche zwischen Maria-Veen und Hülsten, die der Verein von Bauer Wilken anpachten konnte und den ebenfalls die Mitglieder in Eigenleistung bespielbar machten. Er hatte den Spitznamen „Kaninchen-berg“, weil vor jedem Spiel häufig etliche Kaninchen verscheucht werden mussten.

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„Zu Anfang haben sich die Gegner bei Knüver (Elektro) umgezogen und sind über einen Kilometer weit zum Platz gelaufen. Wir haben uns am Platz umgezogen und unsere Kleidung auf den Fahrrädern abgelegt. Ein paar Jahre später wurden Baracken gebaut, in denen man sich wenigsten mit kaltem Wasser waschen konnte. Das war zu der Zeit überall so“ erzählt Josef Höltervennhoff über die damaligen Begegnungen auf dem so genannten „Kaninchenberg“. „Im Winter haben wir auf zugeschneitem Platz einfach die Linien mit Torf abgestreut und dann konnte gespielt werden.“ Soviel zur  damaligen Bespielbarkeit des Platzes bei Schnee und Eis.

In der Saison 1960/61 folgte der Wechsel in die Gruppe Borken/Dorsten. dicken_tor1_webDer „Kaninchenberg“ war jetzt nicht mehr als regulärer Platz nutzbar. Deshalb erwarb die damalige Gemeinde Hülsten vier Jahre später, im Jahr 1965, die jetzige Vereinsfläche. Der Verein baute sie von einer Ackerfläche zu einer Sportplatzanlage aus. Gleichzeitig konnten Teile der ehemaligen Schule als Umkleidekabinen und vorhandene Einzel- und Gemeinschaftsduschen im Keller genutzt werden. „Das war für einen Sportverein damals der neueste Stand der Technik“, weiß Heinrich Hüppe. „Wir konnten alle Einrichtungen im Keller komplett übernehmen. Deshalb war es dort so attraktiv“ ergänzt Bernhard Looks.

In den sechziger Jahren herrschte ein allgemeiner Spielermangel, so dass dies 1969 den Abstieg aus der ersten in zweite Kreisklasse Borken und die Abmeldung der zweiten Mannschaft bedeutete.

 

 

 

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