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Samstag, den 31. Juli 2010 um 11:14 Uhr
BW Hülsten - SC BW Wulfen 1:2

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Eine Phrase, die leider immer wieder mit Leben gefüllt wird. Den 2:1-Sieg der Wulfener über den Gastgeber Blau-Weiß Hülsten kann man als dramatisches Ereignis bezeichnen.

In der ersten Halbzeit gingen die Gastgeber trotz drückender Überlegenheit der Wulfener durch einen Foulelfmeter in Führung. „Dieser Elfer stellte das das ganze Ding auf den Kopf. Ich hatte zwei Spieler in meinem Team, die ohne Übertreibung jeweils fünf Chancen auf dem Schlappen hatten. Das Ergebnis waren Fahrkarten“, sagte Wulfens Trainer Andreas Hinzmann, der bis zur 42. Minute auf den erlösenden Ausgleichstreffer warten musste. Steffen Fellner zirkelte das Leder in das Hülstener Tor. In der Tat beflügelte dieser Treffer die Wulfener, aber es wollte kein Tor fallen. Fast schon eine Ironie des Schicksals: In der 52. Minute versenkten sich die Hülstener selbst durch ein Eigentor. Vorbereiter dieser Aktion war Steffen Fellner.

„Ich dachte, dass jetzt der Knoten geplatzt sei und meine Mannschaft davon ziehen würde. Fehlanzeige“, sagte Andreas Hinzmann. Was sich in den letzten fünf Spielminuten in Hülsten ereignete, raubte Nerven und war einfach nur anstrengend: Hülsten mobilisierte die letzten Reserven und die Wulfener wurden nervös. „Beinahe hätten wir uns in dieser Situation noch ein Tor gefangen. Ich mag nicht darüber nachdenken, wie wohl eine Verlängerung ausgegangen wäre“, sagte Hinzmann, der wohl jetzt in Pokalrunde zwei auf Erle treffen wird.

Quelle: derwesten.de

BW Hülsten - BW Wulfen 1:2 (1:1)

In einer ausgeglichenen Partie gingen die Hülstener in der 20. Minute durch einen Strafstoß von Jan Pels mit 1:0 in Führung. Zuvor war Maik Looks gefoult worden. Drei Minuten vor der Halbzeitpause glich Wulfen durch Steffen Fellner aus. Das Siegtor für die Gäste resultierte in der 65. Minute aus einem unglücklichen Eigentor von Jan Voßkühler. Kurze Zeit später hatte Maik Looks Pech, als ein Heber von der Latte des Wulfener Tores zurück ins Feld prallte. Trotz der Niederlage war Hülstens neuer Trainer zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben uns sehr gut verkauft. Wichtigste Erkenntnis war, dass die Jungs kräftemäßig schon voll im Saft stehen.“

Quelle: borkenerzeitung.de

 

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